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Ja, ich gebe zu, ich gerate in Panik. Ich habe furchtbar viel zu tun, Samstag feiere ich meinen Geburtstag, Sonntag den einer Freundin und am Montag schreibe ich eine Matheklausur über Vektorenrechnung (und dieses Thema ist nicht gerade mein großer Freund.) Trotzdem muss ich am ersten November die ersten 1.667 Wörter raushauen. (Wer sich jetzt fragt, warum, der lese bitte hier nach. ;))

Es ist geradezu paradox: Letztes Jahr wusste ich überhaupt nicht, was mich erwartet und entschloss, aufgrund eines Artikels eines anderen Blogs, sehr kurzfristig teilzunehmen. Damals hatte ich sogar mehr Unterricht als jetzt. Trotzdem war ich total euphorisch.

Dieses Jahr weiß ich, dass die 50.000 Wörter im Monat zu schaffen sind, und bin trotzdem viel nervöser. Vielleicht, weil es jetzt nicht so leicht zu erklären wäre, wenn ich doch verlöre (bin schließlich kein Anfänger mehr)…?

Egal. Tiieef durchatmen. Nur keine Panik. Schließlich soll das ganze Spaß machen, sonst kann man es gleich lassen. Und auf in die Vorbereitungen! (Ja, ich weiß, man soll nicht plotten, aber…ich konnte letztes Jahr schon nicht ohne Plot. Ein bisschen Sicherheit wird man sich ja wohl mal gönnen dürfen. )

PS: Wer ebenfalls am Nano teilnimmt, mag ja vielleicht mal in der Schreibwerkstatt vorbeischauen…zusammen schreibt es sich immer viel besser als allein! ;)  Wir sind bereits 63 Schreiberlinge – letztes Jahr waren wir 27 und hatten eine Erfolgsquote von ca. 50%, was weit über der Quote aller Nano-Mitglieder liegt (Ca. 15%). Es lohnt sich also!

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Bei dem Nanowrimo (Abkürzung für National Novel Writing Month) handelt es sich um einen Schreibwettbewerb, dessen Ziel es ist, innerhalb eines Monats (nämlich im November) 50.000 Wörter zu schreiben. So sollen die Teilnehmer Motivation erhalten, ihren eigenen Roman fertigzustellen – oder zumindest zu beginnen, wenn es ein längeres Projekt wird. Jeder, der dieses Ziel erreicht, ist automatisch ein Gewinner, darüber hinaus gibt es keine Preise (sieht man von einer schicken Urkunde zum Ausdrucken ab. ;) ).

Die ursprüngliche Idee des Wettbewerbs ist es, ohne Plot und Plan drauflos zu schreiben und dabei den inneren Editor so gut es geht auszuschalten. Dies soll Schreibhemmungen abbauen. Wer jedoch die Erfahrung gemacht hat, dass er sich mit Plot sicherer fühlt und besser schreiben kann, mag dieses gerne tun.

Hilfe beim Schreiben findet man in den Foren der offiziellen Website. Es gibt auch Unterforen für die jeweiligen Regionen (Deutschland und Österreich teilen sich zum Beispiel eines), denn der Nanowrimo ist, anders als sein Name vermuten lässt, alles andere als national. Die Regionen stehen ebenfalls miteinander in Konkurrenz : Die Schreiber welcher Region schaffen zusammen die meisten Wörter?

Auch die Schreiber selbst unterstützen sich gegenseitig mithilfe sogenannter Wordwars, zum Beispiel in der Schreibwerkstatt.

Und was ist mit Ihnen, auch Lust bekommen? Oder sind Sie etwa schon seit längerem dabei?

Tiger

Tiger

…dass nicht nur Hauskatzen, sondern auch Tiger schnurren können? Im Gegensatz zu ihren kleineren Verwandten tun sie dies jedoch nur beim Ausatmen – und entsprechend lauter.

Wie das Schnurren – sowohl bei Hauskatzen als auch bei ihren größeren Verwandten –  erzeugt wird, ist noch nicht endgültig geklärt, hierzu gibt es mehrere Hypothesen.

Schnurren gilt als Zeichen von Friedfertigkeit und Entspannung und dient sowohl dazu, andere (wie etwa die eigenen Jungen) als auch sich selbst zu beruhigen. Dies würde auch erklären, warum verletzte Katzen in den Armen ihrer Besitzer schnurren.

Es wird jedoch auch vermutet, dass Schnurren aufgrund der Vibration heilende Wirkung hat: Diese fördert die Stabilität und die Heilung der Knochen und beugt Muskelentzündungen vor.

Quelle des Bildes: http://www.adigitaldreamer.com/gallery/displayimage.php?album=3&pos=82

Nicht dass ich Kinder hätte, aber ich denke, die Erfahrungen, die ich mit meinem kleinen Bruder und unserem Tageskind gemacht habe, reichen zu einem solchen Vergleich aus.

Gibt es einmal nur schnödes Dosenfutter in diesem Hause (eine Unverschämtheit, die seinesgleichen sucht) und hat man trotzdem Hunger, wird von Seiten der Katzen gedrängelt als gäbe es vorraussichtlich die nächsten zwei Wochen nichts.  Es könnte ja nicht genug für alle dasein. (Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass im Abstellraum noch ein Dutzend solcher Dosen stehen.)

Der kräftigere von beiden – der ironischerweise immer kur vor dem Verhungern zu stehen scheint, zumindest hört er sich so an – setzt sich dabei regelmäßig durch und der andere guckt sprichwörtlich in die Röhre…oder eher die Futterfrau an. Ein über die Jahre perfektionierter Bettelblick: Ich auch.

Ja, du auch. Also wird ein zweites Schälchen beschafft und gefüllt. Skeptischer Blick vom bereits fressenden Kater: Bekommt der auch dasselbe wie ich? Und auch nur genausoviel? Riecht das andere Futter nicht viel besser als das eigene? Es braucht einen kleinen Schubs meinerseits, sodass er seine Nase wieder in das eigene Futter versenkt. Und endlich ist auch der andere glücklich.

Wie die kleinen Kinder eben: Aba der hat viieel mehr als ich!! Nur die langwierigen Erklärungen kann man sich bei den Vierbeinern sparen…ein Glück.  (Dabeisitzen und aufpassen, dass der eine dem anderen nicht doch noch was wegschnappt, muss ich trotzdem.)

Eisbär

Eisbär

…dass Eisbären unter ihrem weißen Fell schwarze Haut haben? Allerdings nur bei ausgewachsenen Tieren, bei den Jungen ist sie noch rosa (was ich, zugegeben, auch erst seit Wikipedia weiß.) Die weißen Haare des Eisbären, die ihn in dem Eis der Arktis perfekt tarnen, sind innen hohl und leiten die Wärme der Sonneneinstrahlung weiter auf die schwarze Haut, wo sie absorbiert wird. Ein Grund mehr, warum der Eisbär nicht friert…

Quelle des Bildes: http://www.adigitaldreamer.com/gallery/displayimage. php?album=3&pos=98

"When you think you've seen it all...think again."
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