…und das nicht nur wegen der Glätte, sondern auch wegen der deshalb getroffenen Entscheidungen: Um 5 Uhr morgens entschied der Landkreis, den Unterricht nicht abzusagen. Um die Uhrzeit war es allerdings bereits auf vielen Straßen spiegelglatt! Bereits am vorigen Nachmittag hatte es geregnet, während es gleichzeitig fror. Am nächsten Morgen kam es dann wie erwartet:

Alle Straßen waren von einer Eisschicht bedeckt. An Fahrradfahren zur Bushaltestelle war nicht zu denken, konnte man auf der Straße schließlich kaum gehen. Deshalb setzte mein Vater mich an der Haltestelle ab. Dabei hatten wir auf dem Weg dorthin noch ein nettes Erlebnis:

Trotz Geschwindigkeit unter 20 km/h kam unser Wagen (ohne ABS) beim Bremsen nicht zum Stehen, sodass wir auf eine Rasenfläche an der Straßenseite ausweichen mussten. Sehr beruhigend! Die Hauptstraße war dann zum Glück bereits gestreut. Der Gehweg an der Haltestelle allerdings noch nicht – dort legte sich prompt jemand auf die Nase.

Um 7 Uhr (!) kam dann im Radio die Meldung, dass einige Busse nicht fahren würden – als ob irgendein busfahrender Schüler zu der Uhrzeit noch am Frühstückstisch sitzen würde! – die Schule aber trotzdem stattfände. Selbst die Moderatorin konnte sich dabei einen ironischen Unterton nicht verkneifen. Wie auch?

Das Resultat war, dass alle noch fahrenden Busse natürlich zu spät kamen (unserer 20 Minuten) und  in vielen Klassen nur die Hälfte der Schüler saßen – nur die Oberstufe war in großer Zahl erschienen, da an diesem Tag eine Klausur geschrieben wurde. Sonst wäre wohl keiner gekommen. Ich auch nicht.

Schließlich hatten wir noch den Krankenwagen vor der Schule, weil ein Mädchen auf dem Weg zu einem Nebengebäude gestürzt war und sich dabei verletzt hatte.

Und jetzt einmal eine Frage an den Landkreis: Hätte man das nicht vermeiden können?!

Weitere Informationen gibt es hier.
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