Der zweite Grund, warum ich diese Decke in orange gekauft habe. (Abgesehen davon, dass es zu den Sofakissen und den neuen Vorhängen passt.) Und nein, das ist nicht dieselbe Katze wie hier!

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…an alle Autofahrer, die morgens auf noch nicht geräumten, geschweige denn gestreuten Straßen unterwegs sind:

Nein, ihr seid nicht schneller bei der Arbeit/der Schule/dem Kindergarten/eurer Freundin/…, wenn ihr fahrt wie die Verrückten – auf die Weise landet ihr höchstens schneller im nächsten Graben. (Davon gibt’s in Ostfriesland nämlich genug.) Nein, auch das ABS bringt ein Auto nicht immer rechtzeitig zum Stehen. Nein, in langsam fahrenden Autos sitzen nicht immer nur Idioten oder Sonntagsfahrer (schon gar nicht an einem Werktag), sondern manchmal sogar vernünftige Leute. Nein, die muss man dann nicht überholen. (Spätestens bei der nächsten Ampel holen die euch ohnehin meist wieder ein.)

So kommt ihr nämlich höchstens an einem Ort schneller an: Dem städtischen Friedhof. Und vielleicht nehmt ihr sogar noch jemand Unschuldigen mit.

Wer hätte gedacht, dass ich so etwas mal schreibe?! Normalerweise sehne ich spätestens nach Silvester den Frühlingsanfang herbei. (Man werfe einmal einen Blick auf das Banner ganz unten…) Vor allem die ersten Sonnenstrahlen. Ich bin bekennende Sonnenlichtsüchtige. Je mehr, desto besser.

Winter in Ostfriesland ist aber ja auch eigentlich generell grau. Kalt, windig, bewölkt und – grau. Grau soll ja im Moment in Mode sein, aber dem Himmel steht es wirklich nicht.

Auf Glätte steh ich zwar auch nicht so (ich hab mir am Dienstag meine Statistik versaut, indem ich mich auf dem Weg zur Bushaltestelle langgelegt habe), aber Winter mit Schnee ist tausendmal besser als Winter ohne Schnee.

Und drei Tage schulfrei in Folge? Oh yeah.

© Foto „Ein Hauch von Sonne“: AnsichtssacheSome rights reserved. Quelle: www.piqs.de

…ist eine Maßnahme zur persönlichen Sicherheit, die nun weder schwierig noch zeitaufwändig ist. Trotzdem sind laut einer Studie aus dem Jahr 2004 auf den Vordersitzen 6% und auf den Rücksitzen ganze 10% nicht angeschnallt. (Quelle: Wikipedia.) Dabei kann das Anschnallen – wie eigentlich jeder weiß – Leben retten.

Die englische Organisation Sussex Safer Road Partnership trifft mit ihrem Videoclip zum Thema Anschnallen einen Nerv, ohne dabei schockierende Bilder von Unfällen zu zeigen. Stattdessen arbeitet das Video mit leiser Musik und der emotionalen Darbietung der Schauspieler – was bei mir offenbar gut funktioniert, schließlich habe ich auch ohne Erkältung ein bisschen vor mich hingeschnieft. Aber seht selbst:

Immer noch nicht davon überzeugt, dass man sich besser anschnallen sollte? Dann solltet ihr einmal den dazugehörigen Blogeintrag „Anschnallen. Bitte.“ von Textzicke lesen, durch den ich erst auf das Video gestoßen bin. Mich hat ihre Geschichte berührt.

Wer danach noch unangeschnallt fährt, dem ist nicht zu helfen.

…und das nicht nur wegen der Glätte, sondern auch wegen der deshalb getroffenen Entscheidungen: Um 5 Uhr morgens entschied der Landkreis, den Unterricht nicht abzusagen. Um die Uhrzeit war es allerdings bereits auf vielen Straßen spiegelglatt! Bereits am vorigen Nachmittag hatte es geregnet, während es gleichzeitig fror. Am nächsten Morgen kam es dann wie erwartet:

Alle Straßen waren von einer Eisschicht bedeckt. An Fahrradfahren zur Bushaltestelle war nicht zu denken, konnte man auf der Straße schließlich kaum gehen. Deshalb setzte mein Vater mich an der Haltestelle ab. Dabei hatten wir auf dem Weg dorthin noch ein nettes Erlebnis:

Trotz Geschwindigkeit unter 20 km/h kam unser Wagen (ohne ABS) beim Bremsen nicht zum Stehen, sodass wir auf eine Rasenfläche an der Straßenseite ausweichen mussten. Sehr beruhigend! Die Hauptstraße war dann zum Glück bereits gestreut. Der Gehweg an der Haltestelle allerdings noch nicht – dort legte sich prompt jemand auf die Nase.

Um 7 Uhr (!) kam dann im Radio die Meldung, dass einige Busse nicht fahren würden – als ob irgendein busfahrender Schüler zu der Uhrzeit noch am Frühstückstisch sitzen würde! – die Schule aber trotzdem stattfände. Selbst die Moderatorin konnte sich dabei einen ironischen Unterton nicht verkneifen. Wie auch?

Das Resultat war, dass alle noch fahrenden Busse natürlich zu spät kamen (unserer 20 Minuten) und  in vielen Klassen nur die Hälfte der Schüler saßen – nur die Oberstufe war in großer Zahl erschienen, da an diesem Tag eine Klausur geschrieben wurde. Sonst wäre wohl keiner gekommen. Ich auch nicht.

Schließlich hatten wir noch den Krankenwagen vor der Schule, weil ein Mädchen auf dem Weg zu einem Nebengebäude gestürzt war und sich dabei verletzt hatte.

Und jetzt einmal eine Frage an den Landkreis: Hätte man das nicht vermeiden können?!

Weitere Informationen gibt es hier.
"When you think you've seen it all...think again."
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