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Ich habe festgestellt, dass man sich mit einem Blog wunderbar ablenken kann, von allen Gedanken ebenso wie von allen vorgenommenen Aufgaben. Aber eigentlich gilt das ja für das ganze Internet, oder nicht? Nur noch schnell die Mails checken (der übliche Spam), nach den neuesten Nachrichten schauen, prüfen, wie das Wetter wird (Kalt), ob jemand auf deinen Lieblingsblogs etwas neues gepostet hat (Ja), wer im Forum aktiv ist (Die Üblichen), ob es schon Kommentare auf deinen Blog gibt (was natürlich Unsinn ist, aber das gilt ja für alles), ob es neue Vorschauen für deine Lieblingsserie gibt (Nein)…

Und währenddessen hibbelt man auf seinem Platz herum, geht wieder die Aufgaben durch, die man heute erledigen wollte, gerät in Panik, weil man immer noch nicht angefangen hat und fängt nicht an. Und fängt einfach nicht an, wie verhext, wie festgenagelt auf seinem Platz, am Internet, dem Tor zur Welt. Und surft nochmal kurz zu ebay, obwohl man im Moment gar nichts braucht, zumindest nichts, was man sich auch leisten könnte.

Ich hasse es, dieses Gefühl, dass der ganze Tagesablauf über einem zusammenbricht, und das nur, weil man nicht in die Hufe kommt.

Wie ein hypnotisiertes Kanichen starrt man auf die Uhr am unteren Bildschirmrand, die die Minuten vertickt. Noch 5 Stunden und 10 Minuten. Eigentlich genug, um zumindest etwas Ordnung in die Bude zu bringen, Schulzeug inklusive. Allerdings bietet das soviel weniger Ablenkung von der aufsteigenden Nervosität auf das näherrückende Treffen mit Leuten, die man kaum kennt, als das Internet.

Und sei es drum. Wenn ich nicht bald die Wäsche aufhänge, gibt’s Ärger.

Und während ich genau das tue, noch eine Frage an den geneigtem Leser:

Geht das anderen eigentlich auch so…?

"When you think you've seen it all...think again."
Juni 2017
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