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Wenn sich mein alter Computer beim Speichern irgendwelcher Dateien verschluckt und mir minutenlang statt dem Mauszeiger nur die Sanduhr zeigt, drängt sich mir immer ein etwas komisches Bild auf: Die Karrikatur eines schlaksigen Archivars mit Brille und zerzausten Haaren, dem man plötzlich aus dem Nichts einen Stapel Akten in die Hand drückt. Daraufhin rennt er einige Minuten kreuz und quer durch ein labyrinthartiges Archiv, dessen Regale bis an die Decke reichen, auf der Suche nach dem richtigen Fach. Der Staub liegt zentimeterdick – ganze Korridore, die seit langer Zeit niemand mehr betreten hat.

Meist kommt der Archivar irgendwann hechelnd und mit heraushängender Zunge wieder zurück. Heute allerdings lässt er auf sich warten…ob er sich verirrt hat? Vielleicht sollte ich mal eine Rettungsmannschaft losschicken…

Schließlich geht heutzutage alles ins Internet, nicht nur der Computer. Für ein Handy ist ein Internetzugang schon geradezu ein Muss – ob man ihn angesichts der hohen Kosten nun nutzt, oder nicht. Auch mancher MP3-Player zieht sich Musikinformationen aus dem Netz oder surft auch richtig im Internet, wie zum Beispiel der iPod. Man kann auch Spiele mit ihnen spielen, Radio hören, sich Notizen machen, sich morgens von ihnen wecken lassen, … Als ich vor einigen Monaten einen neuen MP3-Player brauchte, war es ein regelrechter Kampf, ein Gerät zu finden, das tatsächlich nur Musik abspielt – und das eben gut. Das soll er doch eigentlich…oder nicht?

Selbst mit Digitalkameras (in der entsprechenden Preisklasse) kann man seine Bilder von unterwegs auf die Website seiner Wahl hochladen, sofern man Zugang zu einem W-LAN-Hotspot hat. Auch einige Fernseher besitzen inzwischen ein eingebautes W-LAN-Modul. Und bald bestellt der Kühlschrank die Milch selbst, wenn sie ausgegangen ist.

Stellt sich nur die Frage, wann es endlich kleine Chips gibt, die man in die Stiele der Topfpflanzen einsetzen kann. Diese hätten dann Zugang zum hauseigenen W-LAN-Router und könnten mir eine Mail schicken, wenn sie kurz vor dem Verdursten stehen.

Oder vielleicht sollte ich einfach bei Lebewesen bleiben, die sich notfalls vor den Monitor setzen und lautstark miauen, wenn sie Hunger haben?

"When you think you've seen it all...think again."
August 2017
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