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Jeder, der eine oder mehrere Katze(n) hat, dürften diese 20 Fakten bekannt vorkommen. Kleine Nebensächlichkeiten, typische Erlebnisse, amüsierende Angewohnheiten, die das Leben mit einer Katze im Haus so besonders machen. Und dafür lieben wir sie doch…besonders für Punkt 20 auf der Liste!

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Nicht, dass Katzen nicht sowieso merkwürdig wären. Bei strahlendem Sonnenschein wollen sie herein. Bei Gewitter möchten sie hinaus. Sie jagen Lichtreflexe über den Küchenfußboden, gucken das selbst geknotete Knäuel aus extra plüschiger Wolle aber mit dem Hintern nicht an. Goldfische aus Nachbars Teich landen auf mysteriöse Weise auf dem Rasen und der beste Sitzplatz ist die Kommode unter der Treppe.

Soweit alles ganz normal. Seit ungefähr einer Woche  allerdings läuft einer unserer hauseigenen Kater herum wie ein verrücktes Huhn. Das übliche Spiel des „Will ich raus? Nein, ich will lieber wieder rein..oder doch raus?“ wird auf die Spitze getrieben. Er kratzt an den Wänden und rennt wie angestochen die Treppe im Galopp hinauf und im nächsten Moment wieder herunter. Ein herumliegender Brotkrümel auf dem Küchenfußboden wird angestoßen, daraufhin macht man einen Satz zurück, denn: Es hat sich bewegt!

Fremde Schuhe neben der Haustür werden misstrauisch einer genauen Überprüfung unterzogen. Anstatt sich brav auf dem Sofa niederzulassen, trampelt man lieber noch 5 Minuten auf Frauchens Schoß herum und bohrt dabei die Krallen durch die Hose. Beim Mittagessen wird solange genervt, bis Herrchen einem entnervt den Teller mit den Spinatresten vor die Nase stellt – „Da siehst du’s, wir essen heut nichtmal Fleisch!“ Aber am Spinat kann man ja auch mal schlecken.

Das Katzenfutter aus der grünen Tüte ist sowieso doof. Also wird gejammert. Um 11 Uhr Abends gebe ich entnervt auf. Gibt’s halt die lilafarbene.

Und als ich dann schlafen gehen will, liegt besagter Kater schon wie selbstverständlich auf dem kleinen Sofa in meinem Zimmer. Da er die Angewohnheit hat, einem mitten in der Nacht ins Bett und dabei meist noch auf einen drauf zu hüpfen, habe ich das eigentlich nicht so gerne. Aber ihn vom Sofa runterholen? Keine Chance. (Ich hab’s versucht.)

Man könnte meinen, es wäre Frühling. Ein Blick aus dem Fenster auf unsere kahle Hängebirke überzeugt mich aber, dass dem keineswegs so ist…

Also doch nur wieder „Typisch Katze“?

© Copyright der Fotos liegt bei mir

Nein, ich stricke nicht. Ich kann, ich will und ich werde auch nicht stricken. Aber ein Katzennarr bin ich, und deshalb möchte ich den folgenden Link allen ans Herz legen, die gerne stricken und außerdem Samtpfoten lieben:

Tichiro – knits and cats

PS: Nein, die Seite ist übrigens nicht auf Englisch. ;)

Tiger

Tiger

…dass nicht nur Hauskatzen, sondern auch Tiger schnurren können? Im Gegensatz zu ihren kleineren Verwandten tun sie dies jedoch nur beim Ausatmen – und entsprechend lauter.

Wie das Schnurren – sowohl bei Hauskatzen als auch bei ihren größeren Verwandten –  erzeugt wird, ist noch nicht endgültig geklärt, hierzu gibt es mehrere Hypothesen.

Schnurren gilt als Zeichen von Friedfertigkeit und Entspannung und dient sowohl dazu, andere (wie etwa die eigenen Jungen) als auch sich selbst zu beruhigen. Dies würde auch erklären, warum verletzte Katzen in den Armen ihrer Besitzer schnurren.

Es wird jedoch auch vermutet, dass Schnurren aufgrund der Vibration heilende Wirkung hat: Diese fördert die Stabilität und die Heilung der Knochen und beugt Muskelentzündungen vor.

Quelle des Bildes: http://www.adigitaldreamer.com/gallery/displayimage.php?album=3&pos=82

Nicht dass ich Kinder hätte, aber ich denke, die Erfahrungen, die ich mit meinem kleinen Bruder und unserem Tageskind gemacht habe, reichen zu einem solchen Vergleich aus.

Gibt es einmal nur schnödes Dosenfutter in diesem Hause (eine Unverschämtheit, die seinesgleichen sucht) und hat man trotzdem Hunger, wird von Seiten der Katzen gedrängelt als gäbe es vorraussichtlich die nächsten zwei Wochen nichts.  Es könnte ja nicht genug für alle dasein. (Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass im Abstellraum noch ein Dutzend solcher Dosen stehen.)

Der kräftigere von beiden – der ironischerweise immer kur vor dem Verhungern zu stehen scheint, zumindest hört er sich so an – setzt sich dabei regelmäßig durch und der andere guckt sprichwörtlich in die Röhre…oder eher die Futterfrau an. Ein über die Jahre perfektionierter Bettelblick: Ich auch.

Ja, du auch. Also wird ein zweites Schälchen beschafft und gefüllt. Skeptischer Blick vom bereits fressenden Kater: Bekommt der auch dasselbe wie ich? Und auch nur genausoviel? Riecht das andere Futter nicht viel besser als das eigene? Es braucht einen kleinen Schubs meinerseits, sodass er seine Nase wieder in das eigene Futter versenkt. Und endlich ist auch der andere glücklich.

Wie die kleinen Kinder eben: Aba der hat viieel mehr als ich!! Nur die langwierigen Erklärungen kann man sich bei den Vierbeinern sparen…ein Glück.  (Dabeisitzen und aufpassen, dass der eine dem anderen nicht doch noch was wegschnappt, muss ich trotzdem.)

"When you think you've seen it all...think again."
Oktober 2017
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