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„So hold me when I’m here, right me when I’m wrong, hold me when I’m scared, and love me when I’m gone…“

Weniger ein spontaner Ohrwurm, sondern mehr ein Lied, dass ich sehr gern mag und immer mal wieder im Kopf habe. Darauf gestoßen bin ich durch ein Fanvideo zu dem Film Red Eye, einem wirklich spannenden Thriller. (Mit dem faszinierenden Schauspieler Cillian Murphy, dem man den Auftragsmörder gerne abnimmt.) An das Fanvideo kann ich mich ehrlich gesagt nicht mehr sonderlich erinnern, aber das Lied blieb mir seitdem im Ohr:

Lied: When I’m gone

Interpret: 3 Doors Down

Erschienen: 2002

Album: Away from the sun

Besonders an diesem Lied mag ich die kräftige, ausdrucksstarke Stimme des Sängers und die Gitarre.  Es beginnt ruhig, doch der Refrain ist laut und emotional – also genau so, wie ich es mag. :) Und ich werde auch nie Leid, es mir anzuhören…ein Ohrwurm mit Charakter!

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An diesem Punkt scheiden sich häufig die Geister von Autoren oder solchen, die es werden wollen. Die einen schreiben überhaupt nicht, ohne sich vorher die Kopfhörer in die Lauscher zu stecken und die Musik ihrer Wahl aufzudrehen: Von beruhigendem Bach über Pop bis hin zu Heavy Metal ist da alles vertreten.

Häufig werden die Lieder auch nach der Stimmung in der jeweiligen Szene ausgewählt und sollen dadurch zusätzlich inspirieren. Mancher legt sich im Media Player extra Wiedergabelisten an: Musik für nachdenkliche Szene, Musik für traurige Szenen, Musik für gescheiterte Beziehungen, Musik für frisch Verliebte, … schließlich möchte man die gerade freigeschaufelte Zeit nicht damit verbringen, nach der passenden Musik zu suchen.

Das Lager der Still-Schreiber wendet dagegen häufig ein, man würde sich zu sehr von der Musik beeinflussen lassen, anstatt auf die eigene Kreativität zu vertrauen. Inspiration aus der Dose sozusagen. Sie bevorzugen die Stille, um die Worte fließen zu lassen.

Ich selbst kann mich nicht so recht in die ein oder andere Fraktion einordnen. Da ich beim Schreiben häufig im Wohnzimmer sitze, und sich meine Eltern dort unterhalten und der Fernseher läuft, höre ich dann beim Schreiben oft Musik. Spezielle Wiedergabelisten habe ich nicht, aber ich wähle immer englische Lieder, deren Texte ich nicht kenne, um nicht davon abgelenkt zu werden. Beim Schreiben blende ich dann ohnehin alle Geräusche aus. Meist kann ich mich hinterher nicht mal mehr erinnern, welche Lieder liefen. Die Musik dient eher dazu, dass ich nicht abgelenkt werde. Das Ganze verschwimmt sozusagen zu einem Geräusch-Einheitsbrei, der mich nicht weiter stört.

Jetzt könnte man natürlich sagen, dass ich mich auch in einen ruhigen Raum zurückziehen könnte. Besonders wenn ich etwas Neues anfange und mich das weiße Blatt so einschüchtert, finde ich es aber wesentlich einfacher, unter scheinbar ungünstigen Bedingungen anzufangen. Wenn ich mir alles sorgfältig vorbereite, habe ich manchmal zu hohe Erwartungen an das, was ich schreibe, und lösche und überabeite ständig…besonders bei Wettbewerben wie dem Nanowrimo ist so etwas seehr ungünstig.

Bei Kurzgeschichten allerdings, wo man beim Schreiben oft schon stärker auf die Formulierungen achtet, habe ich es auch gern mal ganz still. Besonders, wenn die Handlung noch nicht so genau geplant ist. Da ist Konzentration angesagt.

Musik geht auf jeden Fall nur mit anderen Hintergrundgeräuschen, damit sie mich nicht zu sehr ablenkt. Ansonsten mache ich sie lieber aus…

Also: Musik, solange man sie nicht verstehen kann. Ist das nun merkwürdig?

Und wie sieht es bei den anderen Schreiberlingen aus?

„Every time I see you, oh, I try to hide away…but when we meet, it seems, I can’t let go…“

Jeder kennt es: Man hört irgendwo ein Lied – im Kaufhaus, im Café, im Internet, durch den MP3-Player eines Freundes…und dann bekommt man es den ganzen Tag nicht aus dem Kopf. Oder schlimmstenfalls die ganze Woche.  Auch mir geht das des Öfteren so.  Deswegen möchte ich meinen aktuellen Ohrwurm einmal kurz vorstellen:

Lied: Fading like a flower

Interpret: Roxette

Erschienen: 1991

Album: Joyride

Ein rockiges, aber gleichzeitig auch emotionales Lied mit ein wenig Nachdenklichkeit…insgesamt eine gelungene Mischung. Und ein Songtext mit – wer hätte das geahnt – Ohrwurmcharakter.

Aufgrund von Copyright-Bestimmungen werde ich hier (zähneknirschend) nicht auf ein Video von youtube oder Ähnliches verlinken. Aber wenn ihr Interesse habt, werdet ihr wohl selbst eine Möglichkeit finden, es euch anzuhören – es lohnt sich!

"When you think you've seen it all...think again."
Oktober 2017
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