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Falls sich jemand tatsächlich gefragt hat, ob ich den Nanowrimo geschafft habe – ja, habe ich.

Der Beweis.

Letztes Jahr war ich – ob unverständlich oder nicht – ziemlich am Boden zerstört, als es vorbei war. Dabei hatte ich auch da die 50.000 Wörter geschafft. Aber am 1. Dezember sitzt man dann herum und weiß plötzlich nichts mit der überschüssigen Zeit anzufangen…

Dieses Jahr habe ich mich zum Glück gleich danach auf ein Referat über den spanischen Künstler Antoni Tàpies stürzen müssen, somit war nicht so viel Zeit zum Durchhängen.

Und es gibt schließlich auch nächstes Jahr einen Nanowrimo – und wenn nicht die Sintflut kommt, bin ich wieder dabei!

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Auf dem Schriftsteller-werden-Blog findet derzeit parallel zum Nanowrimo noch eine andere Art von Wettbewerb statt: Nach jeder vergangenen Woche sollen die Teilnehmer des Schreibwerkstatt-Word-Wars einen Bericht darüber schreiben, wie es im Moment bei ihnen läuft, was sie bis jetzt gelernt haben usw. Natürlich habe ich den Einsendeschluss für den dieswöchentlichen Bericht verpennt, aber ich bin trotzdem mal so frei, auf die vorgegebenen Fragen zu antworten.

a) Was hast du bisher schon geschafft?

Mein derzeitiger Wordcount liegt bei circa 11.000 Wörtern. Das heißt, dass ich heute Abend noch einiges schreiben muss, um mein Tagessoll zu erreichen, aber das dürfte nicht zu schwer sein. Meine wichtigsten Protagonisten haben sich endlich getroffen und ich weiß in etwa, wie es die nächsten Tage weitergehen soll – es könnte schlimmer sein!

Ich stelle jedoch fest, dass es immer noch schwierig ist, sich wirklich jeden Tag aufzuraffen.

b) Was hast du für die nächste Woche vor?

Ich werde versuchen, täglich mein Tagessoll zu erreichen und am Ende der Woche bei über 23.000 Wörtern zu sein. Es darf auch ruhig ein bisschen mehr sein! ;) Ich werde die Geschichte vorantreiben und versuchen, noch mehr Spannung und Action reinzubringen.

c) Wie läuft es so, macht es dir noch Spaß?

Ja, eigentlich schon. Auch wenn es neben dem Schulalltag inklusive Klausuren manchmal doch recht stressig ist. Und manchmal sehe ich doch ziemlich dagegen an, mich noch an meinen Roman zu setzen. Aber die Zeiten, wenn es mal wirklich gut läuft, entlohnen dafür! :)

d) Welche Tipps hast du für andere Teilnehmer?

Nun, ob es ihnen genauso gut hilft wie mir, ist schwer zu sagen. Ich erkläre trotzdem mal, was für mich funktioniert:

1. Früh genug anfangen. Je länger man es herauszögert, desto schlimmer wird es!

2. Nicht ablenken lassen. Notfalls das Kabel für den Internetzugang ziehen oder den W-LAN-Router ausschalten!

3. Ein kleiner Trick für mich, um ein bisschen mehr als das Tagessoll zu schreiben: Anstatt alle bisher geschriebenen Wörter zu zählen, teilt man das täglich geschriebene in Abschnitte, deren Wörter man zählt und dann abrundet. Somit schreibt man letztendlich immer ein bisschen mehr. :)

e) Was wirst du nächstes Jahr besser machen?

Ähm…das kann ich jetzt eigentlich noch nicht sagen. Bis jetzt läuft es ganz gut – ach doch, eines! Im Oktober die Dinge erledigen, die man sonst im November machen müsste! (Ich sage nur: Referat…)

f) Was ist anders im Vergleich zum letzten Mal?

Ich habe das Gefühl, dass ich diesmal weniger rumlabere und stattdessen die Geschichte besser vorantreibe. Noch gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass dieser Roman mit 50.000 Wörtern zumindest ansatzweise beendet ist!

Soviel zu mir. Und wie läuft es bei euch?

Ja, ich gebe zu, ich gerate in Panik. Ich habe furchtbar viel zu tun, Samstag feiere ich meinen Geburtstag, Sonntag den einer Freundin und am Montag schreibe ich eine Matheklausur über Vektorenrechnung (und dieses Thema ist nicht gerade mein großer Freund.) Trotzdem muss ich am ersten November die ersten 1.667 Wörter raushauen. (Wer sich jetzt fragt, warum, der lese bitte hier nach. ;))

Es ist geradezu paradox: Letztes Jahr wusste ich überhaupt nicht, was mich erwartet und entschloss, aufgrund eines Artikels eines anderen Blogs, sehr kurzfristig teilzunehmen. Damals hatte ich sogar mehr Unterricht als jetzt. Trotzdem war ich total euphorisch.

Dieses Jahr weiß ich, dass die 50.000 Wörter im Monat zu schaffen sind, und bin trotzdem viel nervöser. Vielleicht, weil es jetzt nicht so leicht zu erklären wäre, wenn ich doch verlöre (bin schließlich kein Anfänger mehr)…?

Egal. Tiieef durchatmen. Nur keine Panik. Schließlich soll das ganze Spaß machen, sonst kann man es gleich lassen. Und auf in die Vorbereitungen! (Ja, ich weiß, man soll nicht plotten, aber…ich konnte letztes Jahr schon nicht ohne Plot. Ein bisschen Sicherheit wird man sich ja wohl mal gönnen dürfen. )

PS: Wer ebenfalls am Nano teilnimmt, mag ja vielleicht mal in der Schreibwerkstatt vorbeischauen…zusammen schreibt es sich immer viel besser als allein! ;)  Wir sind bereits 63 Schreiberlinge – letztes Jahr waren wir 27 und hatten eine Erfolgsquote von ca. 50%, was weit über der Quote aller Nano-Mitglieder liegt (Ca. 15%). Es lohnt sich also!

Bei dem Nanowrimo (Abkürzung für National Novel Writing Month) handelt es sich um einen Schreibwettbewerb, dessen Ziel es ist, innerhalb eines Monats (nämlich im November) 50.000 Wörter zu schreiben. So sollen die Teilnehmer Motivation erhalten, ihren eigenen Roman fertigzustellen – oder zumindest zu beginnen, wenn es ein längeres Projekt wird. Jeder, der dieses Ziel erreicht, ist automatisch ein Gewinner, darüber hinaus gibt es keine Preise (sieht man von einer schicken Urkunde zum Ausdrucken ab. ;) ).

Die ursprüngliche Idee des Wettbewerbs ist es, ohne Plot und Plan drauflos zu schreiben und dabei den inneren Editor so gut es geht auszuschalten. Dies soll Schreibhemmungen abbauen. Wer jedoch die Erfahrung gemacht hat, dass er sich mit Plot sicherer fühlt und besser schreiben kann, mag dieses gerne tun.

Hilfe beim Schreiben findet man in den Foren der offiziellen Website. Es gibt auch Unterforen für die jeweiligen Regionen (Deutschland und Österreich teilen sich zum Beispiel eines), denn der Nanowrimo ist, anders als sein Name vermuten lässt, alles andere als national. Die Regionen stehen ebenfalls miteinander in Konkurrenz : Die Schreiber welcher Region schaffen zusammen die meisten Wörter?

Auch die Schreiber selbst unterstützen sich gegenseitig mithilfe sogenannter Wordwars, zum Beispiel in der Schreibwerkstatt.

Und was ist mit Ihnen, auch Lust bekommen? Oder sind Sie etwa schon seit längerem dabei?

"When you think you've seen it all...think again."
Oktober 2017
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