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…an alle Autofahrer, die morgens auf noch nicht geräumten, geschweige denn gestreuten Straßen unterwegs sind:

Nein, ihr seid nicht schneller bei der Arbeit/der Schule/dem Kindergarten/eurer Freundin/…, wenn ihr fahrt wie die Verrückten – auf die Weise landet ihr höchstens schneller im nächsten Graben. (Davon gibt’s in Ostfriesland nämlich genug.) Nein, auch das ABS bringt ein Auto nicht immer rechtzeitig zum Stehen. Nein, in langsam fahrenden Autos sitzen nicht immer nur Idioten oder Sonntagsfahrer (schon gar nicht an einem Werktag), sondern manchmal sogar vernünftige Leute. Nein, die muss man dann nicht überholen. (Spätestens bei der nächsten Ampel holen die euch ohnehin meist wieder ein.)

So kommt ihr nämlich höchstens an einem Ort schneller an: Dem städtischen Friedhof. Und vielleicht nehmt ihr sogar noch jemand Unschuldigen mit.

Wer hätte gedacht, dass ich so etwas mal schreibe?! Normalerweise sehne ich spätestens nach Silvester den Frühlingsanfang herbei. (Man werfe einmal einen Blick auf das Banner ganz unten…) Vor allem die ersten Sonnenstrahlen. Ich bin bekennende Sonnenlichtsüchtige. Je mehr, desto besser.

Winter in Ostfriesland ist aber ja auch eigentlich generell grau. Kalt, windig, bewölkt und – grau. Grau soll ja im Moment in Mode sein, aber dem Himmel steht es wirklich nicht.

Auf Glätte steh ich zwar auch nicht so (ich hab mir am Dienstag meine Statistik versaut, indem ich mich auf dem Weg zur Bushaltestelle langgelegt habe), aber Winter mit Schnee ist tausendmal besser als Winter ohne Schnee.

Und drei Tage schulfrei in Folge? Oh yeah.

© Foto „Ein Hauch von Sonne“: AnsichtssacheSome rights reserved. Quelle: www.piqs.de

…lauern im wahrsten Sinne des Wortes hinter jeder Straßenecke. Schließlich hat der Winter uns fest im Griff und beschert uns glatte Straßen, Schneematsch in rauhen Mengen und erfrorene Nasenspitzen. Der kurze Weg mit dem Fahrrad zur nächsten Bushaltestelle gerät da zum Kamikaze-Unternehmen.

Zum Glück habe ich mich bis jetzt allerdings noch nicht auf die Nase gelegt. Dafür hatte ich ein anderes merkwürdiges Erlebnis.

Wenn ich morgens losfahre, ist es in dieser Jahreszeit noch dunkel. Wenn möglich, fahre ich auf den schmalen Streifen an der Straßenseite, die gekehrt worden sind. (Vorausgesetzt, es kehrt jemand.) Diesmal jedoch lag eben dort einige Meter entfernt etwas, das aussah wie ein großer schmutziger Schneeklumpen, wie sie etwa von Autos abfallen. Ich dachte mir also nichts weiter dabei und radelte gemächlich darauf zu – da drehte sich der Schneeball plötzlich um und lief in meine Richtung!

Ich bremste hastig ab. Der Schneeball blieb vor mir stehen und starrte mich mit weit aufgerissenen Augen an. Von vorne sah dieses Wesen allerdings gar nicht mehr wie ein Schneeball aus, sondern wie eine junge, dunkel getigerte Katze.

Ich starrte einen Moment überrascht zurück und wies sie dann daraufhin, dass sie sich da vielleicht einen etwas gefährlichen Sitzplatz ausgesucht hatte.

Die Katze starrte.

Gerade als ich beschloss, mit einem Schlenker um sie herum zu fahren, rannte sie vor mir lang und auf die andere Straßenseite, wo sie an einer Auffahrt stehenblieb. Sie wirkte ungefähr so verdutzt wie ich.

Vielleicht könnt ihr mir noch eines verraten: Was bewegt eine Katze dazu, sich morgens um Viertel vor 7 draußen in der Kälte am Straßenrand niederzulassen?

"When you think you've seen it all...think again."
Juni 2017
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